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10
Mär

«Hochhinaus» im Startloch

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Am Samstag, 24. März, startet die dritte Expedition «Hochhinaus» zugunsten des Rhein-Valley-Hospitals in Kenia. Ein 28-köpfiges Team stellt sich der Herausforderung, den Gipfel des Kilimandscharos zu bezwingen. Jede/r der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Expedition hat gleichzeitig die Aufgabe übernommen, möglichst vieleSponsoren für sich zu gewinnen und damit Spendengelder fürs Spitalprojekt zu sammeln – entweder für einen erreichten Punkt auf dem Weg zum Uhuru Peak (5895 Höhenmeter) oder einen Pauschalbetrag. Sicher ist: jeder gespendete Franken kommt beim Spital an.

«Hochhinaus» im Startloch

Am Samstag, 3. März, wurde das Team «Hochhinaus» eingekleidet. In den nächsten drei Wochen trainiert es, um den Gipfel des Kilimandscharos zu erreichen.

Datum 07.03.2012 Dateigröße 481.98 KB Download 2726

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24
Feb

Wieder «Hochhinaus»auf den Kili

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Der Kilimandscharo übt auf viele Menschen eine grosse Faszination aus. Wer einmal auf dem «Dach von Afrika» gestanden hat, vergisst dieses Erlebnis nicht mehr und wünscht sich, diese Herausforderung ein weiteres Mal anzunehmen. Bei der Expedition «Hochhinaus » hat das Sammeln von Spenden die gleiche Bedeutung wie die sportliche Leistung. Mit jedem Höhenmeter, den die Teilnehmer näher zum Gipfel kommen, steigt der Spendenstand zugunsten des Rhein-Valley Hospitals. «Hochhinaus 2011» brachte rund 110000 Franken ein.

Wieder «Hochhinaus»auf den Kili

Ende März startet die dritte Besteigung des Kilimandscharos im Rahmen der Expedition «Hochhinaus». Das 28-köpfige Team bereitet sich seit Monaten vor und wird am Samstag, 3. März, im Rheinpark eingekleidet.

Datum 23.02.2012 Dateigröße 574.05 KB Download 2732

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04
Feb

Detailliertes Bild vom Spital

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Der Verein Rhein-Valley Hospital mit Sitz in Altstätten hat den Internetauftritt nicht nur neu gestaltet, sondern neu organisiert. In zwei Sprachen findet der Nutzer alle Informationen.

«Tue Gutes und rede darüber.» Dieser Satz wird oft gesagt, um ehrenamtlich geleistetem Engagement Wertschätzung entgegenzubringen. Sollen Hilfsprojekte erfolgreich sein, sind Werbung und öffentliche Auftritte nicht nur nötig, sondern überlebenswichtig. Denn nur die Organisation, die auf sich aufmerksam machen kann, wird wahrgenommen und kann auf Spender und Sponsoren zählen.

Als Gegenleistung erhalten Interessenten Informationen und Sponsoren eine Werbeplattform auf einer Homepage. Der Verein Rhein-Valley mit Sitz in Altstätten betreibt seit Jahren eine solche. Um den Nutzern Inhalte und Ereignisse noch ausführlicher präsentieren zu können, realisierte der Vorstand einen neuen Internetauftritt, der sich durch einfache Struktur und Navigation auszeichnet.

Umfassend informiert

Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand garantiert, alle Spenden fliessen komplett ins Spital, das von der Rheintalerin Ruth Schäfer, alias Mama Matata, mit Kompetenz und Beharrlichkeit geleitet wird. Deshalb ist es mehr als ein Gewinn, dass Mario Graf aus Rebstein zwei Monate Arbeitszeit dafür eingesetzt hat, um unentgeltlich eine Neulancierung in Form einer Portalseite zu realisieren. Zwei Monate lang war der Webdesigner mit dem Konzept, der Sichtung der Daten sowie dem Aufbereiten und Erfassen der Inhalte beschäftigt. Das Ergebnis ist nun aufgeschaltet und spiegelt das Rhein-Valley Spital ausführlich, spannend und anwenderfreundlich.

Die Besucher des Portals, die das Projekt nur vage kennen, können sich ein detailliertes Bild vom Spital, den involvierten Personen und den rund 80 000 Menschen machen, die im Einzugsgebiet des Spitals leben und medizinisch wie auch mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Eigenschaften der Website

Der neue Internetauftritt besticht durch sein Profil, in dem auch die Sponsoren optimal repräsentiert werden. Spitalleiterin Ruth Schäfer und Initiant Stephan Holderegger werden auf der Startseite ebenso vorgestellt wie das Projekt und seine Botschafter. Ein nahezu lückenloser Fotoblog und Pressespiegel informieren ebenso wie Erfahrungsberichte und Videodokumentationen sowie eine komfortable Suchfunktion.

Detailliertes Bild vom Spital

Mario Graf (Grafdesign, Print & Webdesign, Rebstein, links) und Vorstandsmitglied Benjamin Pipa (Swissfilm GmbH, St. Gallen) präsentieren das zweisprachige Portal. Bereits die Startseite bietet einen Überblick über den gesamten Verein.

Datum 04.02.2012 Dateigröße 441.61 KB Download 2873

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16
Dez

Die Arbeit geht nicht aus

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Das ist ein 2. Report von Corinne Jeker, die z.Z. im Rhein-Valley Hospital arbeitet:

Die Zeit vergeht und so kommt es, dass ich schon mehr als zwei Monate im Spital arbeite. Immer bin ich noch fasziniert und jeder Tag ist ein Erlebnis. Im Spital gibt es immer etwas zu tun. So, war ich in letzter Zeit beschäftigt die Krankengeschichten zu sortieren und elektronisch zu erfassen. Bin natürlich noch lange nicht fertig; sind es doch mehr als 10‘000 aufgenommene Patienten und jeden Tag werden es mehr. Bin sicher dass Willi der Sekretär noch einen Weile beschäftigt ist!

Auch hier nimmt die administrative Arbeit viel Zeit in Anspruch und braucht Unterstützung, Geduld und Kontrolle von Ruth Schäfer, die den Betrieb leitet! Mit der kompetenten und geduldigen Art von Ruth sind alle immer wieder bereit, ihre Arbeit zu evaluieren und Neues dazu zu lernen. Der Alltag im Spital steht oft unter dem Motto „erklären“. Immer wieder gibt Ruth Instruktionen und informiert wie es laufen soll. Natürlich dreht es sich sehr oft um Sauberkeit und Organisation. Die Geduld, welche Ruth an den Tag legt, ist riesig! Oft mit Erfolg! So ist es schön zu sehen, dass die Erklärungen fruchten und die Änderungen, welche Ruth verlangt, umgesetzt werden. Wie sagt man so schön: der Ton macht die Musik und diesen trifft Ruth immer ganz genau. Auch wenn sie manchmal „Lärm“ machen muss, erfährt sie stets den nötigen Respekt und erreicht, dass das Arbeitsklima stets angenehm, fair und humorvoll ist.

Die Unterstützung am Babytag, welcher einmal in der Woche stattfindet, ist ein weiterer Aufgabenbereich von mir. Jeweils am Donnerstag kommen von nah und fern Mütter mit ihren Babies zur Gewichtskontrolle und den nötigen Impfungen. Die Mütter laufen zum Teil mehr als eine Stunde um ins Spital zu kommen, was sich jedoch für sie lohnt. Sie bezahlen 50 Kenianische Schilling, umgerechnet 1 SFr., und erhalten eine professionelle und sehr gute Behandlung für ihre Kinder! An jenen Tagen platzt der Warteraum aus allen Nöten. Es ist unglaublich wie viele Mütter und Kinder das Spital aufsuchen! In diesem Zusammenhang steht auch die Familienplanung, welche ein weiterer wichtiger Teil ist. Immer noch ist die Verhütung ein Tabuthema und viele Frauen haben zwischen 6 bis 8 Kinder und können zum Teil nicht für alle Sorgen, weil sie von ihren Männern verlassen worden sind und oder kein Einkommen haben. Welche Spirale das auslöst, muss nicht weiter erläutern. Umso wichtiger ist die Familienplanung, welche vor allem aus Informationen, der Abgabe von Kondomen und der operativen Unterbindung besteht. So ermöglicht das Rhein Valley Spital, dass alle 3 Monate die Marie Stopes vorbei kommen können. Das ist eine Organisation welche gratis Frauen und Männer in Spitälern chirurgisch unterbindet. Sie besteht aus einem Operationsteam, welche die Frauen und Männer informiert und danach in einem kurzen Eingriff unterbindet. Eine tolle Sache! Leider ist aber zu sagen, dass Männer sehr selten zu sehen sind. Der Grund ist oft der Wissensstand und natürlich auch der geschichtliche und kulturelle Hintergrund. Oft glauben sie, wenn sie das machen würden, werden sie impotent und oder in ihrer Männlichkeit eingeschränkt. Leider ist in den Köpfen der Männer immer noch, dass man sich über die Anzahl der Kinder definiert und auch im Hohen Alter das beweisen muss! Die Tradition und die Kultur sind hier in Kenya stark verankert und sind mit ein Grund, dass Veränderungen und Neuerungen schwer umzusetzen sind. Aber genau diese andere Kultur und die Traditionen sind für mich reizvoll an diesem Land und ich freue mich weiter, einen Einblick in diese andere Welt haben zu können und bin gespannt, was noch alles kommt! -Corinne Jeker

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22
Nov

Faszination pur!

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Seit fast einem Monat bin ich bei Ruth Schäfer zu Besuch! Mit großer Spannung fuhren wir in meiner ersten Woche zum Spital! Als Pflegefachfrau war ich doppelt gespannt, was mich erwartet! Es ist absolut unglaublich was ich zu Gesicht bekommen habe! Ich bin fasziniert und überwältigt von dem Spital und wie es organisiert ist! Auch am heutigen Tag war der Wartesaal voll besetzt; vor allem mit Frauen und kleinen Kindern und ein paar Männern. Hospitalisiert waren 3 Patienten und eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenem Kind! Obwohl viel zu tun ist, nimmt sich der Arzt kurz Zeit, mir alles zu zeigen! Wieder stehe ich mit offenem Mund da. Für mich und meinen Erwartungen, wie es in einem afrikanischen Spital so laufen könnte, bin ich sehr positiv überrascht! Jeder Klient erhält eine Karte mit einer Nummer. Mit dieser Nummer sind die Krankengeschichten sortiert und abgelegt. Mit der Krankengeschichte werden die Klienten vom Arzt in den verschiedenen Behandlungsräume erwartet. Die Behandlungsräume sind gut strukturiert und sauber!

In der Apotheke wird genau geachtet, wie viele Medikamente abgegeben werden und es hat kein einziges Medikament, welches abgelaufen ist! Auch das Labor weist einen hohen Standard auf! Ich bin sehr überrascht, welch hohen hygienischen Standard vor zu finden ist. Aber nicht nur im Spital, sondern auch rundherum sieht es sehr gepflegt aus! Der Rasen wird von Hand geschnitten und der Garten weist kein Unkraut auf! Im Verlauf der Besuche im Spital merke ich dann auch, mit welcher Disziplin Ruth diesen hohen Standard geschaffen hat und wie viel Geduld und Erklärungen immer wieder nötig sind! Ich freue mich sehr, einen Einblick in das (Spital)leben von Kenya zu erhalten und bin gespannt, was ich noch alles erleben darf! Eines ist bereits jetzt schon klar, was Ruth und der ganze Verein, vor allem Stephan leisten, ist übermenschlich!

-Corinne Jeker

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21
Apr

Kinderimpfung gegen Röteln

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Als ich heute Morgen ins Spital kam sassen schon einige Frauen mit Ihren Babys im Wartezimmer. Die Kinder werden gegen Röteln geimpft. Eines der kleinen jedoch hatte bereits schon die Röteln begleitet mit hohen Fieber. Unser Arzt Wanjala rief die Mutter schnell ins Behandlungszimmer, um das Mädchen rasch behandeln zu können, sodass sie und ihr Baby wegen der Ansteckungs-Gefahr den Wartesaal schnell wieder verlassen konnten.
-Mama Matata

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21
Mär

Geburtenbett wird neu gestrichen

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Ein ganz verregneter Tag. Fundi nutzte die Gelegenheit um das Geburtenbett neu zu streichen. Mit spezieller Farbe wurde es renoviert. Zwar gab er sich Mühe um das Bett ordentlich und exakt zu streichen, aber leider finde ich immer etwas das noch besser gemacht werden kann. Also nahm ich selber einen Pinsel in die Hand. Erst meinte er das sei schon gut doch schnell sah er den Unterschied. Am Abend sah das Bett wirklich wieder wie neu aus. Jetzt muss es nur noch richtig trocknen, bevor wir es wieder in den Geburten-Saal stellen können.
- Mama Matata

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03
Feb

Hochbetrieb im Rhein-Valley Hospital

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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So ein Tag hatten wir schon lange nicht mehr. Bei vielen der Patienten wurde Malaria diagnostiziert; manche mussten sogar Stationär behandelt werden. Das ganze Wartezimmer war gestossen voll und viele der Patienten zogen es vor draussen auf der Wiese zu warten. Wanjala, unser Arzt und der Krankenpfleger Mathew hatten Hochbetrieb. Das Wasser tropfte ihnen von der Stirne herunter. Nebst den Patienten lag eine junge Mutter in der Geburtenabteilung, die kurz vor der Geburt stand. Um 16 Uhr wurde Mathew gerufen und mit grossen Schritten eilte er in den Geburtensaal. Nach kurz 15 Minuten wurde das Mädchen geboren. Alles war gut gegangen, das Baby ist gesund es gab keine Komplikationen. Die Mama war etwas geschwächt, doch es geht es gut.

- Mama Matata

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14
Jan

Unterbinden ohne Wissen des Mannes

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Wiederum eine Gruppe mit 17 Frauen lässt sich unterbinden. Enorm viele junge Frauen zwischen 25 und 30 Jahren mit schon durchschnittlich 4 Kindern entscheiden sich für die Familienplanung. Manche von ihnen machen diesen Schritt ohne das Wissen ihres Mannes. Da ihre Männer noch immer das Sagen hier in Kenya haben, ist es schwer als Frau nein zu sagen. Geduldig warten sie im Gang mit ihren keinen Babys bis sie an die Reihe kommen. Kurz nach dem Eingriff, das heisst etwa 2 Stunden danach, verlassen sie das Spital und gehen nach Hause als ob nichts geschehen sei...

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04
Jan

Viele Babys kamen wieder zur Kontrolle

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Trotz strömenden Regen der in vielen Orten zu grossen Überschwemmungen führte, kamen heute viele Mütter mit ihren Babys etwas verspätet zur Kontrolle. Auffallend viele der Babys litten unter einem grippenähnlichen Schnupfen. Das ist allerdings kein Wunder bei der grossen Feuchtigkeit, Kälte und Nässe. Dann kommt noch dazu: es mangelt an warmen Kleidern, Socken und richtigem Schuhwerk. In den Häusern besitzen sie keinen Ofen, manche jedoch nehmen sich glühende Holzkohlen ins Haus, ohne daran zu denken dass der Rauch schädlich für die Lunge ist. Nachts wenn die Kinder im Dunkeln aufstehen müssen - da es auch kein Licht gibt - stolpern viele von ihnen über den Kocher und tragen schlimme Verbrennen davon. Wenn ich so darüber nachdenke, wie müssen wir mit dem was wir haben, glücklich sein, und wie viele Leute, die zu viel haben, wissen nicht einmal, das zu schätzen. -Mama Matata

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Rhein-Valley - Spital der Hoffnung

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