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Presse News

07
Okt

Hundebisse und die Gefahr an Tollwut zu erkranken

Geschrieben von Monika
Monika
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Immer wieder werden Menschen von streunenden Hunden und Katzen gebissen. Sie werden mit einem Anti-Tollwutt-Impfstoff immunisiert. Effektiver wäre es, die Tiere zu impfen. Das bleibt eine grosse Herausforderung.

Ein Patient erhielt vor etwa zehn Jahre die Diagnose, mit dem HI-Virus infiziert zu sein. Er wird derzeit mit antiretroviralen Medikamenten behandelt, um ein Ausbrechen von Aids zu vermeiden. Ende Juli wurde der Mann im Rhein-Valley Hospital an mehreren Wunden behandelt. Er war von einem Wildhund angefallen und mehrfach gebissen worden.

Medizinische Mitarbeiter des Spitals dekontaminierten die Wunden, indem sie diese mit Salzwasser wuschen. Dadurch vermochten sie gleichzeitig die Blutung zu stillen. Um einem Wundstarrkrampf vorzubeugen, verabreichten man ihm einen Tetanustoxoid-Impfstoff und begann mit der ersten Dosis der Anti-Tollwut-Behandlung.

Sofort plante das Spitalteam weitere Termine, um die verbleibenden Dosen zu verabreichen. Ausserdem kam der Klient alle zwei Tage zur Wundversorgung, bis die Wunde verheilt war.

Der Anti-Tollwut-Impfstoff ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von Tollwut nachdem ein Patient mit Hunden oder Fledermausbissen in Kontakt gekommen ist und deshalb die Gefahr einer viralen Infektion besteht. Insgesamt fünf Dosen werden gewöhnlich an den Tagen 0, 3, 7, 14, 28 und 90 nach Auftreten von Hundebissen in die Haut oder den Muskel verabreicht.

Neben der Behandlung der akuten Wunden leisten die Spitalmitarbeiter wertvolle Aufklärung. Sie wecken in Gesprächen mit der Bevölkerung das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Hunde und Katzen gegen Tollwut zu impfen. Sie suchen hierfür die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden wie dem Dorfältesten und dem Gesundheitsbeauftragten.

Es bleibt eine grosse Herausforderung, streunende Hunde und Katzen zu impfen. Denn in der Gemeinde gibt es viele Sträucher, in denen sich die Tiere verbergen.

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07
Okt

Magengeschwüre behandeln

Geschrieben von Monika
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Die Zahl an Patienten mit Magengeschwüren oder Bluthochdruck nimmt zu. Am Beispiel einer 60-jährigen Frau zeigen wir auf, wie Ernährungsberatung und Medikation in der Behandlung kombiniert werden.

Im Juni kam eine 60-jährige Frau aus Thogonoi zur Untersuchung ins Rhein-Valley Hospital. Sie klagte über starke Kopf- und Gelenkschmerzen. Ausserdem litt sie unter Erbrechen. Die Anamese und Untersuchung der Patientin ergab einen starkt erhöhten Blutdruckwert. Eine chronische Erkrankung in ihrer Familie wart nicht bekannt.

Weiter gab die Frau an, dass ihre Bauchschmerzen nach dem Essen stärker wurden, und sie dann auch um den Nabel herum besonders druckempfindlich war.

Die im Labor ermittelten Ergebnisse bestätigten den Verdacht auf eine Ulsuskrankheit (siehe unten), die auf eine Helicobacter-pylori-Infektion, auf eine bakterielle Infektion der Magenschleimheit, zurückzuführen ist.

Zur Behandlung klärte der behandelnde Arzt die Patientin darüber auf, dass sie durch ihre Ernährung positiven Einfluss auf ihre Gesundung hat. Verzehre sie weniger Salz, wirke sich dies positiv auf den Blutdruck aus. Ebenso sollte sie weitgehend auf scharfe Nahrungsmittel verzichten.

Derzeit wird bei der Patientin wöchentlich der Blutdruck kontrolliert. Sollte der Blutdruck trotz der Diat wieder ansteigen, wird ihr ein blutdrucksenkendes Medikament verordnet.

 

Zur Erklärung:

Ulkuskrankheit (PUD) ist ein Bruch in der inneren Auskleidung des Magens oder der Speiseröhre. Man unterscheidet in Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

Anzeichen und Symptome sind Magenschmerzen, Erbrechen, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Die Erkrankung kann durch Helicobacter pylori, nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, Alkohol und Rauchen verursacht werden. Die Diagnose erfolgt durch einen H-Pylori-Test, eine Endoskopie und Schlucken von Barium. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Geschwüre zu Magenkrebs, Blutungsperforation und Verstopfung des Magens führen.

Als Behandlung eignet sich der Verzicht auf Rauchen, Alkohol und starke Schmerzmittel. Medikamente wie Omeprazol (Bildung des Magensäuresekrets wird gehemmt) werden auch zur Behandlung der Erkrankung eingesetzt.

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18
Jun

Vorstandsdelegation zu Besuch

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Im März dieses Jahres reisten die Vorstandsmitglieder Benjamin Pipa und Susanne Ganz nach Kenia. Kathrin und Rolf Ritter aus Steinach am Bodensee begleiteten sie. Der Arzt und die Pflegefachfrau brachten ihre vielfältige Erfahrung ein. Die Delegation traf mit den Mitarbeitern des Rhein-Valley Hospitals zusammen.

Es war uns eine grosse Freude, die Vorstandsmitglieder als unsere Besucher in unserer Einrichtung im Rheintal zu begrüssen. Es war nicht nur ein Besuch, sondern auch eine Lernaktivität sowie eine Betreuung durch ein erfahrenes medizinisches Team.

Bei dem Besuch aus der Schweiz ist uns gelungen, über die Grundlagen der einzelnen Abteilungen miteinander zu interagieren. Wir haben auf einige wichtige Punkte hingewiesen, die wir verbessern müssen. Ebenso wollen wir dort gratulieren, wie es die am Projekt beteiligten verdienen

In Bezug auf die Verwaltung der Krankenakten haben wir darüber diksutiert, welche Alternativen der Dokumentation sich uns anbieten. Wir wollen und müssen sicherstellen, dass unsere Aufzeichnungen gut aufbewahrt werden.

Wir sind auch stolz auf unsere Krankenhausdirektorin, Ruth Schäfer. Wir danken ihr für ihre volle Unterstützung.

Wir hatten ein gutes Treffen mit unseren Besuchern und und schlossen es mit einem schönen Mittagessen ab.

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18
Jun

Kosten, Versicherung und Technologie

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Das kenianische Gesundheitssystem ist nicht mit dem der Schweiz vergleichbar. Nicht jeder Patient kann sich eine Behandlung leisten. Auch wird recht wenig Technologie eingesetzt. Die Regierung schult ihre Mitarbeiter, um aufholen zu können.

Ein Patient im Rhein-Valley Hospital bezahlt 50 Kenianische Schillung für eine Beratung. Falls ein Labortest nötig ist, erhöht sich der Betrag je nach Art des Tests auf bis 150 Ksh. Ist ein Patient arm und kann sich die Kosten des Arzneimittels nicht leisten, informieren die Mitarbeiter das Management darüber. Denn es gilt, eine Reihe von Faktoren zu bestätigen, bevor der Verzicht auf Rechnungsstellung erklärt wird.

Für Medikamente stellt das Spital zwischen 20 und 100 Ksh in Rechnung. Der Betrag ist abhängig von der Art des verschriebenen Medikamentes. Eine Behandlung mit Antibiotika ist teurer als die mit einem Blutdruck senkenden Mittel.

Der Einsatz von Technologie stellt eine grosse Herausforderung für die Mitarbeiter im kenianischen Gesundheitswesen dar. Viele ältere Mitrbeiter sind nicht mit der Technologie vertraut und haben Mühe, sie richtig einzusetzen. Die kenianische Regierung schult ihre Mitarbeiter im Gesundheitswesen intensiv. Nach wie vor besteht diesbezüglich aber ein grosser Bedarf.

Es gibt also ein wenig Änderungen, aber in diesem Fall müssen sie mehr tun. Bisher werden Berichte lediglich für die Behandlung von Malaria elektronisch erfasst. Es ist geplant, die auf HIV, Diabetes und Krebs auszudehnen. Die Regierung stuft diese Krankheiten als Naturkatastrophe ein.

Um einen guten Job zu machen, werden wir hierfür künftig ein Laptop oder Tablet einsetzen müssen.

Nur ein geringer Anteil der kenianischen Bevölkerung verfügt über eine Krankenversicherung. Es stehen nur unzureichende Versicherungsleistungen zur Verfügung. Das betrifft besonders arme Menschen und weniger die Reichen oder Beamte.

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18
Jun

Kampf dem Sahara-Staub

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Mein Name ist Andrew Kwoba Makokha. Ich bin 62 Jahre alt und Vater von acht Kinder. Vor fünf Jahren bekam ich die Chance, als Gärtner im Rhein-Valley Hospital zu arbeiten. Die Arbeitet bereitet mir viel Freude und ich vermöchte viel zu lernen.

Als Gärtner habe ich alle Hände voll zu tun. Denn die Geschäftsleitung des Spitals fordert von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass wir stets ordentlich und sauber arbeiten.

Die staubigen Winde erschweren unsere Arbeit jedoch erheblich. Sobald wir die von den Bäumen abgefallenen Blätter zusammengefegt haben, verwirbeln sie oft erneut. Auch haben wir häufig mit dem feinen Staub zu kämfen, den der Wind aus der Sahara zu uns trägt. Von Zeit zu Zeit sieht man kaum etwas und wir bringen die Sandablagerungen kaum unter Kontrolle.

Trotzdem bereitet mir die Arbeit hier im Krankenhaus grosse Freude. Ich habe auch in meinem Alter noch sehr viel lernen können. Der Direktor bringt uns sehr viel bei. Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre mit dem Team zusammenarbeiten kann. Mit dem verdienten Geld kann ich meine Familie zu Hause ernähren

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Geschäftsführung herzlich bedanken.

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18
Jun

Unbehandelte Entzündung macht OP nötig

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Der folgende Beitrag enthält die Fallstudie eines 78 Jahre alen Mannes. Er lebt in Kasambara, ist Farmer und wurde am 2. Januar mit Problemen an der Harnröhre im Rhein-Valley Hospital vorstellig.

Der Mann hatte Schwierigkeiten, Wasser zu lassen und klagte über Genitalausfluss. Als Vorgeschichte gab er an, dass er drei Montate zuvor erfahren hatte, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden. Eine Ultraschalluntersucheng ergab, dass die Blasenwand verdickt war. Im Labor stellte man mittels Urinanalyde fest, dass die Zahl der Leukozyten und Protoeine starkt erhöht war und sich Eiter gebildet hatte. Die Krankheit war nicht adäquat behandelt worden

Nach der Aufnahme ins Rhein-Valley Hospital wurde der Patient mit Antibiotika und Analgetika behandelt. Weiter riet man ihm, sich einer Operation zu unterziehen In der Zwischenzeit sollte der Katheter alle zwei Wochen gewechselt werden.

Der Arzt diagnostizierte eine Striktur. Das ist ist eine Narbenbildung in oder um die Harnröhre, die den Durchgang verengt oder blockiert, durch den der Urin aus der Blase strömt. Die Verengung resultiert aus Entzündungen, Infektionen oder Verletzungen und ist bei Frauen häufiger. Bei Männern tritt die Narbenbildung irgendwo zwischen der Blase und der Penisspitze auf.

Das grösste Risiko einer Striktur ist das Alter. Zur Verhütung sollte eine Infektion frühzeitig behandelt werden, um eine Harnröhrenverengung zu vermeiden. Mittels eines Screenings wird die Harnröhrenstruktur untersucht und eine Behandlung eingeleitet. Dadurch werden Komplikationen, wei

Hydronephrose, Erektionsstörung, Harnwegsinfektion, Prostatitis, Harnverhaltung und Nierenversagen vermieden.

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09
Feb

Kwaheri heisst: auf Wiedersehen

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abschied

Am Freitag, 8. Februar, nahmen an die 200 Gäste Abschied von Stephan Holderegger. Der Vorstand des Rhein-Valley Hospitals hatte zur Gedenkfeier in den «Sonnen»-Saal in Altstätten eingeladen. Das Nachrichtenportal rheintaler.ch berichtete über den Anlass unter dem Titel: «Kwaheri heisst: auf Wiedersehen»

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08
Feb

Gedenkfeier für Stephan Holderegger

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Am Freitag, 8. Februar, nahmen Wegbegleiter und Angehörige in „Sonnen“-Saal Abschied von Stephan Holderegger. Er war am 2. Januar nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Zur Gedenkfeier des Intitianten des Rhein-Valley Hospitals hatte der Vorstand des gleichnamigen Vereins eingeladen. An die 200 Gäste würdigten den Verstorbenen und sein Lebenswerk.
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07
Feb

Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs

Geschrieben von Monika
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Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

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07
Feb

Beschneidung gegen Aids

Geschrieben von Monika
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Die Beschneidung von Männern gilt laut WHO als Aids-Prävention. Das Rhein-Valley Hospital führt regelmässig Operationen zur Entfernung der Vorhaut durch. Einerseits senkt dies bei den Patienten das Risiko einer HIV-Infektion. Andererseits nutzt das medizinische Personal die Behandlung, um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie eine Übertragung des Virus vermieden werden kann. Dies zeigt das Beispiel von Kilonzo und Kevin.

Lassen sich Männer beschneiden, sinkt ihr Risiko, sich mit dem HIV-Virus oder einer anderen Geschlechtskrankheit zu infizieren. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO bewirkt die Entfernung beider Vorhautblätter bei heterosexuellen Männern eine Verringerung des Risikos um bis zu 60 Prozent. Die WHO empfiehlt deshalb, in Afrika die Beschneidung als eine Präventionsmassnahme zu berücksichtigen.

Kilonzo und Kevin sind 16 und 27 Jahre alt und wohnen in Kasambara. Beide Männer sind geistig beeinträchtigt und darauf angewiesen, sich selbst zu versorgen. Damit sie dazu in der Lage sind, müssen sie täglich mehrere Herausforderungen meistern: Sie benötigen Lebensmittel, Kleidung, eine Unterkunft und auf ihre Körperhygiene achten.

Kürzlich waren Kilonzo und Kevin Patienten im Rhein-Valley Hospital und wurden beschnitten. Nach der Operation pflegten die medizinischen Mitarbeiter die beiden und unterstützten sie in mehrfacher Hinsicht – physisch, sozial und wirtschaftlich. Zum Beispiel lernten die Männer, dass sie auf saubere Kleidung achten müssen. Denn nur wer keine mit Kot verschmierte Kleidung trägt, kann Teil einer Gemeinschaft sein.

Die Beschneidung von Kilonzo und Kevin war daher ein wichtiger und bedeutender Impuls für die Prävention von HIV-Infektionen und die Prävalenz (Messwert der Krankheitshäufigkeit) in der Bevölkerung. Neben der medizinischen Behandlung wurden die Männer in grundlegenden Kompetenzen geschult, damit sie möglichst unabhängig leben können.

Weiter besteht die Möglichkeit, die Patienten mit einer Selbsthilfegruppe in Kontakt zu bringen, sie zu ermutigen, eine Partnerschaft mit Interessengruppen einzugehen oder Familienmitglieder und religiöse Vereinigungen anzuhalten, sich um diese Menschen kümmern.

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06
Feb

Meistens fehlt eine Krankenversicherung

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Ephantus Njoroge Njambi ist 22 Jahre alt. Im Rhein-Valley Hospital arbeitet er in der Verwaltung, bereitet die Auszahlung von Gehältern, Versicherungen, Steuern und Renten vor. Mit Mama Matata bespricht er sich, sobald Patienten es nicht vermögen, ihre Behandlung zu bezahlen.

Jeden Tag hat Ephantus Njoroge Njambi mit Geld zu tun. Im Rhein-Valley Spital erlebt er es immer wieder, welche Not damit verbunden ist, wenn ein Patient seine medizinische Behandlung nicht bezahlen kann. Auch deshalb ist er glücklich, im Spital angestellt zu sein, ein regelmässiges Einkommen zu haben und seine Fähigkeiten im Management einzusetzen respektive zu erweitern. «Ich kann mit verschiedenen Arten von Menschen, Herausforderungen und Erfahrungen interagieren», sagt der PR-Praktiker. Er kommuniziert sowohl intern mit den Spitalmitarbeitern, als auch extern mit den Patienten.

Ephantus Njoroge Njambi arbeitete in seinem Büro, als eine 35-Jährige weinend zu ihm kam. Die Frau war verzweifelt. Sie hatte starke Schmerzen und eine geschwollene Brust. Sie befürchtete, an Krebs erkrankt zu sein. Aber es fehlte ihr das nötige Geld, um teure Röntgenaufnahmen machen zu lassen. Mama Matata (Spitalleiterin Ruth Schäfer) half der Patienten bei der Begleichung der Rechnungen. Den Verwaltungsmitarbeiter und das medizinische Personal wies sie an, den Patienten den Nutzen einer Krankenversicherung zu erklären.

Die medizinischen Leistungen, die das Rhein-Valley Hospital erbringen kann, sind begrenzt und eine Behandlung im Regierungsspital ist teuer. Nur wer eine Krankenversicherung hat, vermag es, seine Rechnung zu bezahlen.

Ephantus Njoroge Njambi dankt dem Verein Rhein-Valley Hospital für die Unterstützung, die er den Menschen in Kasambara-Gilgil bietet. Dies bezieht er einerseits auf die medizinische Grundversorgung. Andererseits sieht er einen grossen Nutzen für medizinische Nachwuchskräfte in der Umgebung. Unterstützt durch das Rhein-Valley Hospital erhalten sie das Gefühl, eine wichtige Substanz der Gesellschaft zu sein.

Das Rheintal und die Gönner des Spitals bezeichnet der Verwaltungsangestellte als eine wichtige Säule der Öffentlichkeit von Kasambara.

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06
Feb

Brunnenwasser beugt Ruhr vor

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Die Schweiz erlebt wieder einmal einen kalten Winter. Im Rheintal steigen die Temperaturen derzeit nicht über den Gefrierpunkt. Nachts sinkt das Thermometer fast in den zweistelligen Minusbereich. Verschneite Berge und Glatteis auf den Gehwegen mögen uns vergessen lassen, dass es in Kenia gerade sehr heiss ist. In Kasambara-Gilgil herrschen zurzeit 30 Grad im Schatten.

Unsere Bilder zeigen, welche Last es bei diesen Temperaturen sein kann, Wasser zu bekommen. Denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass der Bevölkerung sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. In der Umgebung des Rhein-Valley Hospital ist Ruhr ausgebrochen, weil die Menschen unsauberes Wasser getrunken haben.

 

Die bakterielle Entzündung des Dickdarms verursacht Durchfall und bildet oft eine Grundlage für Parasiten oder Viren. Wer an Ruhr erkrankt, kann später unter Entzündungen an Augen, Gelenken oder der Harnröhre leiden.

 

In dieser Trockenheit ist es für die Menschen daher ein Segen, dass sie sauberes Trinkwasser aus dem Brunnen des Rhein-Valley Hospitals beziehen können. Das Angebot wird rege genutzt. Vor allem Frauen kommen mit grossen Kanistern, um ihre Ration Trinkwasser zur Familie zu tragen.

 

Manchen dient ein Esel als Lastenträger.

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24
Jan

Gedenkfeier für Stephan Holderegger

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ALTSTÄTTEN – Am 2. Januar verstarb Stephan Holderegger nach langer schwerer Krankheit. Zum Gedenken an ihn und sein Lebenswerk, das Rhein-Valley Hospital in Kenia, organisiert der gleichnamige Verein eine Gedenkfeier.

Am Freitag, 8. Februar, um 17 Uhr, bittet der Vorstand in den Altstätter «Sonnen»-Saal, um sich mit den Trauergästen an den Initianten des Spitals zu erinnern und von ihm Abschied zu nehmen. Wegbegleiter kommen in Gesprächen zu Wort. In Bildern und mit einem Film wird das Leben und Werk des Verstorbenen gewürdigt.

Parkplätze stehen in der Parkgarage des Rathauses bereit.

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12
Jan

Nachruf Stephan Holderegger

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Zum Tod von Stephan Holderegger hat Gert Bruderer einen Beitrag in den Tageszeitungen «Der Rheintaler» und «Rheintalische Volkszeitung» verfasst. Er ist auf dem Onlineportal rheintaler.ch aufgeschaltet.

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10
Dez

Videobeitrag: Unser Spitalteam

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Laboratory Technician Nicholas

Clinical Officer John

Nurse Simon

Nurse Kevin

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09
Jun

Infektionen in Schach halten

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Nahashon Mwangi arbeitet mit Mama Matata (Spitalleiterin Ruth Schäfer) im Büro des Rhein-Valley Hospitals. Immer wieder beobachtet er, dass manche Patienten nach einer Behandlung zu früh entlassen werden sollen. Zum Glück greife Mama Matata dann ein, und gewährleiste die wichtige Nachsorge, meint er.

Es war am 10. Februar 2018. Nahashon Mwangi erinnert sich, dass ein 43-jähriger Patient aus dem Dorf Kasambara um Hilfe im Rhein-Valley Hospital bat. Symon Kamau hatte eine schreckliche Brandwunde am rechten Bein. Fast der ganze Unterschenkel wurde bei einem Unfall von einem Motorradauspuff verbrannt. Doktor Benson Sagati behandelte die entzündete Wunde. Zum Glück waren die richtigen Medikamente und antiseptische Verbandskompressen im Spitallager

Nach einer Woche ging es dem Symon Kamau merklich besser. Die Entzündung der Wunde war abgeklungen und das Bein heilte. Das war nur möglich, weil Mama Matata eingegriffen hatte und es nicht zuliess, dass Symon Kamau zu früh entlassen wurde. Zu gross wäre zu Hause das Risiko einer Infektion durch Krankheitserreger gewesen.

Obwohl Mama Matata den Spitalangestellten immer wieder die gleichen Regeln erklären muss, lohnen sich ihre Anstrengungen. Sie erteilt den Ärzten nämlich auch den unmissverständlichen Auftrag, die Bevölkerung aufzuklären. Sind die Gemeindemitglieder besser informiert, kennen sie die Verhaltensregeln und wissen, was sie bei Krankheit und Unfall tun sollen. Das Rhein-Valley Hospital steht in allen Fällen mit Rat und Tat zur Seite. Es ist immer besser, im Krankheitsfall nicht zu Hause zu bleiben, sondern das Rhein-Valley Hospital aufzusuchen. Das Team behandelt ihre Patienten und kontrolliert ihr Genesen.

Denn die meisten Patientinnen und Patienten sind arm und können es sich nicht leisten, in anderen Spitälern behandelt zu werden. Dass jeder Mensch im Rhein-Valley Hospital behandelt und betreut wird, widerspricht den Erfahrungen, die die Bevölkerung sonst mit der medizinischen Versorgung macht. Es lohnt sich, dass immer wieder zu erklären.

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09
Jun

Ritual des Erwachsen werdens

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Victor Odor gehört seit sechs Jahren dem Team des Rhein-Valley Hospitals an. Als Büroassistent hat er vielerlei Aufgaben zu erfüllen: Kontrolle der Wassergebühren, Vorbereitung der Buchhaltung, Überprüfung der Mitarbeiterberichte, Organisation des Kücheneinkaufs und die Information der Gemeinde über den Spitalbetrieb. Jedes Jahr bereitet er die Beschneidung der Buben vor.

In der Gemeinde Kasambara-Gilgil ist es üblich, einen Buben auf dem Weg des Erwachsen werdens rituell zu begleiten. Die Beschneidung ist eine sorgfältig geplante Zeremonie. Damit die Buben den Eingriff medizinisch und psychisch gut verkraften, lassen ihn die Eltern im Rhein-Valley Hospital durchführen. Jeweils in den Schulferien im Dezember und Januar.

Wenn Spitalleiterin Mama Matata (Ruth Schäfer) Victor Odor wieder einmal den Auftrag erteilt, sich um die Beschneidung zu kümmern, legen er und der Arzt Benson Ogechi die Termine sofort fest. So bleibt den Buben und ihren Eltern genug Zeit, sich auf den Eingriff einzustellen. Mit einer von Benson Ogechi erstellten Liste fährt Victor Odor in die nächst grössere Stadt, nach Nakuru. Dort besorgt er Medikamente, Verbandsmaterial und alle Utensilien, die für eine fachgerechte und sterile, wenn auch kleine Operation nötig sind.

Ist der vorgesehene Tag gekommen, bringen die Eltern oder Nachbarn den Buben zur Beschneidung ins Spital. Die Ärzte untersuchen ihn gründlich und verringern so das medizinische Risiko des Eingriffs. Damit sich jeder Bub genau vorstellen kann, was ihn erwartet und er keine Angst haben muss, bereiten ihn die Ärzte auch psychologisch vor. Nachdem jeweils eine Gruppe mit sechs Buben einen ganzen Tag im Spital verbracht hat, ist jeder einzelne bereit.

Nach der Operation am nächsten Tag werden die Buben noch eine Woche lang im Spital betreut und gepflegt. Täglich untersucht sie ein Arzt, um eine Komplikationen auszuschliessen, Viele der Buben geniessen den Spitalaufenthalt, haben sie doch noch nie zuvor in einem bequemen und sauberen Bett geschlafen. Sie wachsen in armen Familien auf oder stammen aus einem Flüchtlingslager, in dem sie als Vertriebene im eigenen Land leben.

Victor Odor gehört seit sechs Jahren dem Team des Rhein-Valley Hospitals an. Als Büroassistent hat er vielerlei Aufgaben zu erfüllen: Kontrolle der Wassergebühren, Vorbereitung der Buchhaltung, Überprüfung der Mitarbeiterberichte, Organisation des Kücheneinkaufs und die Information der Gemeinde über den Spitalbetrieb. Jedes Jahr bereitet er die Beschneidung der Buben vor.

In der Gemeinde Kasambara-Gilgil ist es üblich, einen Buben auf dem Weg des Erwachsen werdens rituell zu begleiten. Die Beschneidung ist eine sorgfältig geplante Zeremonie. Damit die Buben den Eingriff medizinisch und psychisch gut verkraften, lassen ihn die Eltern im Rhein-Valley Hospital durchführen. Jeweils in den Schulferien im Dezember und Januar.

Wenn Spitalleiterin Mama Matata (Ruth Schäfer) Victor Odor wieder einmal den Auftrag erteilt, sich um die Beschneidung zu kümmern, legen er und der Arzt Benson Ogechi die Termine sofort fest. So bleibt den Buben und ihren Eltern genug Zeit, sich auf den Eingriff einzustellen. Mit einer von Benson Ogechi erstellten Liste fährt Victor Odor in die nächst grössere Stadt, nach Nakuru. Dort besorgt er Medikamente, Verbandsmaterial und alle Utensilien, die für eine fachgerechte und sterile, wenn auch kleine Operation nötig sind.
Ist der vorgesehene Tag gekommen, bringen die Eltern oder Nachbarn den Buben zur Beschneidung ins Spital. Die Ärzte untersuchen ihn gründlich und verringern so das medizinische Risiko des Eingriffs. Damit sich jeder Bub genau vorstellen kann, was ihn erwartet und er keine Angst haben muss, bereiten ihn die Ärzte auch psychologisch vor. Nachdem jeweils eine Gruppe mit sechs Buben einen ganzen Tag im Spital verbracht hat, ist jeder einzelne bereit.
Nach der Operation am nächsten Tag werden die Buben noch eine Woche lang im Spital betreut und gepflegt. Täglich untersucht sie ein Arzt, um eine Komplikationen auszuschliessen, Viele der Buben geniessen den Spitalaufenthalt, haben sie doch noch nie zuvor in einem bequemen und sauberen Bett geschlafen. Sie wachsen in armen Familien auf oder stammen aus einem Flüchtlingslager, in dem sie als Vertriebene im eigenen Land leben.
Sind die Operationswunden verheilt, werden die Buben entlassen. die traditionelle Zeremonie der Beschneidung liegt hinter ihnen. Jeder von ihnen ist als Bub gekommen. Als Mann geht er.
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09
Jun

Gebühren unter grosser Gefahr bezahlen

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Wie es jedes Jahr im Oktober nötig ist, musste das Rhein-Valley Hospital auch im Herbst 2017 seine Lizenzgebühren pünktlich bezahlen. Sollte das Geld nicht pünktlich eingehen, würde eine Strafe von 50 Prozent fällig und der Lizenzgebühr aufgeschlagen.

Der geschuldete Betrag kann aber nicht wie es in der Schweiz üblich ist, bei einer Bank eingezahlt werden. Das Geld muss per Boten ins zirka 200 km entfernte Nairobi gebracht werden. Die Strecke zurückzulegen ist bei normalen Verhältnissen bereits mit grossen Gefahren verbunden.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen, die in wenigen Wochen zum zweiten Mal durchgeführt werden, ist das Chaos auf dem Weg ungleich grösser als sonst. Weil die Behörden in Nairobi aber ausser Acht lassen, dass der Weg sehr gefährlich ist, und trotzdem auf die pünktliche Begleichung der Lizenzgebühren bestehen, musste Spitalleiterin Ruth Schäfer den Spitalsekretär Philis Wangari Mwangi nach Nairobi schicken. Er bekam die unruhige Lage zu spüren, konnte aber glücklicherweise seinen Auftrag erfüllen und heil zum Rhein-Valley Hospital zurückkehren. Solange bis die Lizenzgebühren in einem Jahr wieder fällig werden.

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09
Jun

Besonders viele Asthmafälle

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In den Monaten Oktober, November und Dezember muss das Rhein-Valley Hospital erfahrungsgemäss besonders viele Patienten mit Asthma behandeln. Damit das Team dem Bedarf gerecht wird, stellt es auf diese Fälle ein. So auch Joseph Muriithi Muriuki. Er berichtet von einem konkreten Fall.

Am 12. Oktober 2017 informierte der Wachmann (Askari) den Arzt Joseph Muriithi Muriuki, dass ein Notfall eingetreten war. Die 29-jährige Florence Nyambur war aus Thugonoi in den Bergen zum Spital gekommen. Sie klagte über schlimme Schmerzen in der Brust, hatte grosse Probleme beim Atmen, litt an einem Spannungsgefühl im Brustkorb und an starken Kopfschmerzen.

Joseph Muriithi Muriuki untersuchte die junge Frau sorgfältig und diagnostizierte einen Asthmaanfall. Weil das richtige Medikament in der Spitalapotheke vorrätig war, gab er ihr eine Spritze. Das Medikament wirkte schnell, so dass sich die Frau schnell erholte.

Der akute Anfall war zwar vorüber. Dennoch bestand die Gefahr eines Rückfalls. Deshalb wies er sie vorsichtshalber und zur Beobachtung in die Bettenstation ein. Dank der guten Pflege und Betreuung erholte sich die junge Frau vollständig

Die im Rhein-Valley Hospital geführte Statistik zeigt auf, dass jedes Jahr die Asthmafälle im Oktober, November und Dezember drastisch zunehmen.

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09
Jun

Hilfe am Impftag kam aus Zürich

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Der Medizinstudent und Stephan Holderegges lernten sich im Unispital Zürich kennen. Die Berichte über das Wirken des Vereins in Kenia, weckten Ivan Skrebecs Interesse, das Rhein-Valley Hospital kennen zu lernen. So reiste er im März nach Kenia, besuchte die Spitalmitarbeiter.

Er erreichte das Spital an einem Donnerstagmorgen. Es war einer der regelmässigen Impftage für Babies und erhalten eine Rundumimpfung, die gegen Starrkrampf, Mumps, TB Typhus, Diphterie, Röteln, Keuchhusten und Masern schützt. Obwohl gerade erst das Spital und das Team kennen gelernt hatte, bat Ivan Skrebecs spontan seine Hilfe an.

Diese Unterstützung nahm Mama Matata (Spitalleiterin Ruth Schäfer) gerne an. Der Medizinstudent wog die Babies und kontrollierte den bisherigen Impfgrad. Erst dann wurde dem Kind der Impfstoff verabreicht.

Damit gewährleistet ist, dass jedes Kind durchgeimpft wird und damit das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum reduziert ist, vereinbarte der temporäre Mitarbeiter gleich einen Folgetermin mit der Mutter.

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