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Mehr als zwölf Jahre an Erfahrung und Wissen
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spitalprojekt

Das Rhein-Valley Hospital Projekt

Im Juni 2000 wurde der Verein Rhein-Valley Hospital mit dem Ziel gegründet, ein Spital in Kenia zu bauen. Dankbar blicken wir auf zehn bewegende Jahre zurück. Dankbar sind wir vor allem, weil wir unser Vorhaben erfolgreich realisiert haben. Wie viele andere Projekte starteten wir im Jahre 2000 mit viel Enthusiasmus und die ersten Spendenerfolge stellten sich ein. Die Anfänge waren sehr schwierig und es ging nur langsam vorwärts. Niemand von uns hatte Kenntnisse in Entwick- lungshilfe und Gefahren lauerten überall.
Dies war uns jedoch vorerst nicht bewusst.

Das erste Spitalprojekt war viel zu gross geplant. So sollte ein einfaches und zweckmässiges Landspital mit 154 Betten entstehen. Die Gesamtkosten wurden auf rund 1'800'000 Schweizer Franken veranschlagt. Dieser Betrag war jedoch unrealistisch hoch. Eine Realisierung war daher unmöglich. Eine neue Lösung musste gesucht werden und die finanziellen Möglichkeiten wurden analysiert. So entstand die Idee einer Tagesklinik (analog zu einer Arztpraxis) sowie einer stationären Abteilung mit zwölf Betten und einer Geburtenabteilung. Bereits im Jahre 2001 erfolgte in Kenia der erste Spatenstich. Der Weg zu einer funktionierenden Tagesklinik war jedoch auch danach noch steinig und langwierig. Erst am 1. Mai 2004 konnte ein geregelter Spitalbetrieb aufgenommen werden.
Die Gesamtkosten des Spitalbaus und eines Bohrloches von 160 Metern für einen Trinkwasserbrunnen beliefen sich auf rund 400'000 Franken.

Aus Erfahrung wird man klug

Aus Erfahrung wird man klug

Zu Beginn des Projektes waren wir überzeugt, die richtigen Schlüsselpersonen für eine erfolgreiche Realisierung unseres Projektes gefunden zu haben. Wir hatten Partner von denen wir glaubten, ihnen läge Gesundheit und Wohlergehen der Bevölkerung in Kenia ebenso am Herzen wie uns. Leider mussten wir erkennen, dass eine Zusammenarbeit wegen unterschiedlichen Interessen auf die Dauer nicht möglich war. Aus Erfahrung wird man klug. Wir kamen zur Überzeugung: Nur eigene Leute vor Ort garantieren den zweckbestimmten Einsatz der Gelder zu 100 Prozent für die ärmsten Menschen der Welt.

ruth schaefer

Spitalleitung vor Ort

Der bislang erzielte Erfolg ist, neben vielfältiger ideeller und materieller Unterstützung,  insbesondere auf Spitalleiterin Ruth Schäfer zurück zu führen. Sie ist nicht nur Vostandsmitglied, sondern lebt vor Ort und ist täglich für einen reibungslosen Spitalbetrieb besorgt.

wasser

Schrittweise Erfolge erzielt

2001 erfolgte der erste Spatenstich.
Am 1. Mai 2004 wurde das Ambulatorium und im September 2005 eine Betten - sowie Geburtenstation eröffnet. Inzwischen gingen die Bodenrechte auf den Verein über und die NGO-Zertifizierung liegt vor.  Bis zu Beginn der Unruhen im Dezember 2007 wurden jährlich rund 15’000 Patienten behandelt und 2 Mio. Liter Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben.

slums

Ein Blick in die Anfänge

Katastrophale hygienische Zustände und eine mangelhafte medizinische Versorgung sind Alltag der Menschen in Kenia. So führen nicht lebensbedrohliche Erkrankungen vielfach zum Tod, weil Spitäler nicht erreichbar, unbezahlbar oder hoffnungslos überbelegt sind.

Der im Juni 2000 gegründete Verein Rhein-Valley Hospital mit Sitz in Altstätten, im St.Galler Rheintal, setzte sich das Ziel, den Bau eines Spitals in Kasambara Gilgil (rund 150 km nordwestlich von Nairobi) zu realisieren.

Blick nach vorne

Ein Blick nach vorne

Der Verein hat beachtliche Erfolge in der Gesundheit- und Trinkwasserversorgung sowie in der Hilfe in Krisensituationen erzielt. Dank der permanenten Präsenz von Ruth Schäfer (Mama Matata), ihrem unermüdlichen Kampf gegen Korruption  und Ungerechtigkeit sowie der Unterstützung engagierter und starker Partner wurde dies erst möglich. So sind heute Reihenimpfungen, Cholerabekämpfung und die Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten sicher gestellt.

In der Zukunft ist die Erweiterung des medizinischen Angebotes geplant. Dies um Behandlungen von Zahn- und Augenerkrankungen zu ermöglichen. Zuerst müssen jedoch die finanziellen Mitteln dafür aufgebracht werden.

dankbarkeit

Dankbarkeit und Hoffnung

Jedes Augenpaar, in das man bei einem Besuch in Kasambara-Gilgil blicken darf, spricht wortlos von Dankbarkeit. Von einer Dankbarkeit dafür, dass dieses eine Kind und unzählige weitere Menschen eben noch nicht von der Welt vergessen wurden.

 

 

Chronologie

Gründung des Vereins Rhein-Valley Hospitals

Stephan Holderegger, Anelies Tschan, Peter Kühnis, Lothar Rützler, Ruth Schäfer und viele andere waren dabei. Annelies Tschan wurde erste Präsidentin, trat aber nach kurzer Zeit zurück. Erich Kühnis übernahm das Präsidium.

 

Spatenstich

Paloma Würth machte mit Miss Kenia und Josef Muya den ersten Spatenstich. Ebenfalls waren Ruth Schäfer, Stephan Holderegger und Erich Kühnis vor Ort in Kenia

 

Erstellen der Baupläne und Beschaffung der nötigen Papiere

Architekturbüro Haltinner aus Buchs zeichnete die Pläne kostenlos.

 

Bau der Infrastruktur ohne Innenausbau, Bohrloch für Brunnen 160m tief

Ruth Schäfer und Josef Muya, Hotelier aus Kenia, leiteten den Bau und kontrollierten die Investitionen. Fassung von Grundwasser in 160m Tiefe.

 

Aufrichtfest

Grosses Fest mit Schweizer Botschafter in Kenia, Bischof von Nakuru, Paloma Würth, Säntisfeger und Bazzaschüttler Eichberg. Präsident Erich Kühnis hielt Eröffnungsrede und dankte allen Beteiligten.

 

Innenausbau und Aufbau der Spitalinfrastruktur

Ruth Schäfer leitete den Innenausbau. Josef Muya trat als Berater wegen verschiedenen Differenzen zurück.

 

Eröffnung des Spitals

Bei strömendem Regen eröffneten Ruth Schäfer, Stephan Holderegger und Erich Kühnis das Spital. Mehrere Tausend Leute kamen von Nah und Fern.

 

Erste Behandlungen

In der Anfangsphase wurden rund 20 Personen pro Tag behandelt. Das Betriebsbudget belief sich auf rund 80'000 Franken pro Jahr.

Abgabe von sauberem Trinkwasser

Kostenlose Abgabe von sauberem Trinkwasser an die Bevölkerung.

Bohrloch von 190 Metern für die Fassung von Grundwasser erstellt.

Im Gebiet Thugunui, rund 2 Std. Fussmarsch vom Spital, wurde Grundwasser in 190 m Tiefe gefasst und in ein Reservoir gepumpt. Nun profitieren einige Tausend Menschen von sauberem Trinkwasser vor ihrer Haustüre. Das Projekt wurde vom Österreichischen Partnerverein „Schilling for Shilling“ unter dem Präsidium von Eddie Kroll finanziert. Die Bauarbeiten leitete Ruth Schäfer vor Ort.

Beginn der Unruhen nach den Wahlen in Kenia

Nachdem der bereits zuvor amtierende Präsident Mwai Kibaki zum Gewinner der Wahl erklärt wurde, erhob sich grosser Protest seitens der Oppositionspartei ODM (Kandidat Raila Odinga). Das Wahlergebnis wurde auch umgehend von mehreren internationalen Wahlbeobachtern angezweifelt. Bei den Unruhen wurden rund 1'500 Menschen getötet und rund 600'000 wurden in andere Landesteile vertrieben.

Der Flüchtlingsstrom erreicht auch unser Spital

Errichtung einer Zeltstadt für die Vertriebenen auf dem Spitalareal. Bis zu 780 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kindern wurden beherbergt und verpflegt. Zusätzlich wurden rund 4'000 Essen an hungernde abgegeben. Im Spital wurden zusätzlich tausende von Behandlungen durchgeführt.

 

Berichterstattung im Beobachter, Migros Magazin und Tele Zürich

Bekannte Medien berichten über die Not in Kenia und über das Rhein-Valley Hospital/Ruth Schäfer. Die Solidarität ist gross und die zusätzlich benötigten Geldmittel können so beschafft werden.

 

Kilimanjaro Expediton mit Amanda Ammann und Nicolas Senn

Erste Kilimanjaro Expediton zu Gunsten des Rhein-Valley Hospitals. Es kamen rund 50'000 Franken zusammen. Amanda Ammann, Nicolas Senn und 17 weitere Expeditionsteilnehmer erreichten am 22. Februar 2010 den höchsten Gipfel Afrikas (5895 m). Nicolas Senn spielte auf seinem Spezialhackbrett einige Stückchen und verteilte Appenzeller Käse.

 

Die zweite Kilimanjaro Expedition

Die zweite Kilimanjaro Expedition zu Gunsten des Rhein-Valley Hospitals brachte rund 100'000 Franken ein. Am 6. Februar 2011 erreichten die beiden Kranz-schwinger Nöldi Forrer und Michael Bless mit vielen weiteren Expeditonsteilnehmern den Gipfel.

 

Neue Webseite für das Spital

Neue Webseite des Spitals wurde lanciert. Mario Graf von grafdesign.ch hat dabei dem Verein eine neue Webseite gespendet.

 

Hochhinaus 2012 startet mit Daniel Bösch

Ende März 2012 startet die dritte Besteigung des Kilimandscharos im Rahmen der Expedition «Hochhinaus».

 

FOTOARCHIV

Fotoarchiv

VIDEOARCHIV

videoarchiv

PRESSEARCHIV

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Rhein-Valley - Spital der Hoffnung

S5 Box

Gründung des Vereins Rhein-Valley Hospitals

Stephan Holderegger, Anelies Tschan, Peter Kühnis, Lothar Rützler, Ruth Schäfer und viele andere waren dabei. Annelies Tschan wurde erste Präsidentin, trat aber nach kurzer Zeit zurück. Erich Kühnis übernahm das Präsidium.

 

Spatenstich

Paloma Würth machte mit Miss Kenia und Josef Muya den ersten Spatenstich. Ebenfalls waren Ruth Schäfer, Stephan Holderegger und Erich Kühnis vor Ort in Kenia

 

Erstellen der Baupläne und Beschaffung der nötigen Papiere

Architekturbüro Haltinner aus Buchs zeichnete die Pläne kostenlos.

 

Bau der Infrastruktur ohne Innenausbau, Bohrloch für Brunnen 160m tief

Ruth Schäfer und Josef Muya, Hotelier aus Kenia, leiteten den Bau und kontrollierten die Investitionen. Fassung von Grundwasser in 160m Tiefe.

 

Aufrichtfest

Grosses Fest mit Schweizer Botschafter in Kenia, Bischof von Nakuru, Paloma Würth, Säntisfeger und Bazzaschüttler Eichberg. Präsident Erich Kühnis hielt Eröffnungsrede und dankte allen Beteiligten.

 

Innenausbau und Aufbau der Spitalinfrastruktur

Ruth Schäfer leitete den Innenausbau. Josef Muya trat als Berater wegen verschiedenen Differenzen zurück.

 

Eröffnung des Spitals

Bei strömendem Regen eröffneten Ruth Schäfer, Stephan Holderegger und Erich Kühnis das Spital. Mehrere Tausend Leute kamen von Nah und Fern.

 

Erste Behandlungen

In der Anfangsphase wurden rund 20 Personen pro Tag behandelt. Das Betriebsbudget belief sich auf rund 80'000 Franken pro Jahr.

Abgabe von sauberem Trinkwasser

Kostenlose Abgabe von sauberem Trinkwasser an die Bevölkerung.

Bohrloch von 190 Metern für die Fassung von Grundwasser erstellt.

Im Gebiet Thugunui, rund 2 Std. Fussmarsch vom Spital, wurde Grundwasser in 190 m Tiefe gefasst und in ein Reservoir gepumpt. Nun profitieren einige Tausend Menschen von sauberem Trinkwasser vor ihrer Haustüre. Das Projekt wurde vom Österreichischen Partnerverein „Schilling for Shilling“ unter dem Präsidium von Eddie Kroll finanziert. Die Bauarbeiten leitete Ruth Schäfer vor Ort.

Beginn der Unruhen nach den Wahlen in Kenia

Nachdem der bereits zuvor amtierende Präsident Mwai Kibaki zum Gewinner der Wahl erklärt wurde, erhob sich grosser Protest seitens der Oppositionspartei ODM (Kandidat Raila Odinga). Das Wahlergebnis wurde auch umgehend von mehreren internationalen Wahlbeobachtern angezweifelt. Bei den Unruhen wurden rund 1'500 Menschen getötet und rund 600'000 wurden in andere Landesteile vertrieben.

Der Flüchtlingsstrom erreicht auch unser Spital

Errichtung einer Zeltstadt für die Vertriebenen auf dem Spitalareal. Bis zu 780 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kindern wurden beherbergt und verpflegt. Zusätzlich wurden rund 4'000 Essen an hungernde abgegeben. Im Spital wurden zusätzlich tausende von Behandlungen durchgeführt.

 

Berichterstattung im Beobachter, Migros Magazin und Tele Zürich

Bekannte Medien berichten über die Not in Kenia und über das Rhein-Valley Hospital/Ruth Schäfer. Die Solidarität ist gross und die zusätzlich benötigten Geldmittel können so beschafft werden.

 

Kilimanjaro Expediton mit Amanda Ammann und Nicolas Senn

Erste Kilimanjaro Expediton zu Gunsten des Rhein-Valley Hospitals. Es kamen rund 50'000 Franken zusammen. Amanda Ammann, Nicolas Senn und 17 weitere Expeditionsteilnehmer erreichten am 22. Februar 2010 den höchsten Gipfel Afrikas (5895 m). Nicolas Senn spielte auf seinem Spezialhackbrett einige Stückchen und verteilte Appenzeller Käse.

 

Die zweite Kilimanjaro Expedition

Die zweite Kilimanjaro Expedition zu Gunsten des Rhein-Valley Hospitals brachte rund 100'000 Franken ein. Am 6. Februar 2011 erreichten die beiden Kranz-schwinger Nöldi Forrer und Michael Bless mit vielen weiteren Expeditonsteilnehmern den Gipfel.

 

Neue Webseite für das Spital

Neue Webseite des Spitals wurde lanciert. Mario Graf von grafdesign.ch hat dabei dem Verein eine neue Webseite gespendet.

 

Hochhinaus 2012 startet mit Daniel Bösch

Ende März 2012 startet die dritte Besteigung des Kilimandscharos im Rahmen der Expedition «Hochhinaus».