DeutschEnglish
  • Home
  • Login
Subscribe to feed Latest Entries
18
Jun

Vorstandsdelegation zu Besuch

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Im März dieses Jahres reisten die Vorstandsmitglieder Benjamin Pipa und Susanne Ganz nach Kenia. Kathrin und Rolf Ritter aus Steinach am Bodensee begleiteten sie. Der Arzt und die Pflegefachfrau brachten ihre vielfältige Erfahrung ein. Die Delegation traf mit den Mitarbeitern des Rhein-Valley Hospitals zusammen.

Es war uns eine grosse Freude, die Vorstandsmitglieder als unsere Besucher in unserer Einrichtung im Rheintal zu begrüssen. Es war nicht nur ein Besuch, sondern auch eine Lernaktivität sowie eine Betreuung durch ein erfahrenes medizinisches Team.

Bei dem Besuch aus der Schweiz ist uns gelungen, über die Grundlagen der einzelnen Abteilungen miteinander zu interagieren. Wir haben auf einige wichtige Punkte hingewiesen, die wir verbessern müssen. Ebenso wollen wir dort gratulieren, wie es die am Projekt beteiligten verdienen

In Bezug auf die Verwaltung der Krankenakten haben wir darüber diksutiert, welche Alternativen der Dokumentation sich uns anbieten. Wir wollen und müssen sicherstellen, dass unsere Aufzeichnungen gut aufbewahrt werden.

Wir sind auch stolz auf unsere Krankenhausdirektorin, Ruth Schäfer. Wir danken ihr für ihre volle Unterstützung.

Wir hatten ein gutes Treffen mit unseren Besuchern und und schlossen es mit einem schönen Mittagessen ab.

Tags: Untagged
Hits: 124 Continue reading →
0 votes
18
Jun

Kosten, Versicherung und Technologie

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Das kenianische Gesundheitssystem ist nicht mit dem der Schweiz vergleichbar. Nicht jeder Patient kann sich eine Behandlung leisten. Auch wird recht wenig Technologie eingesetzt. Die Regierung schult ihre Mitarbeiter, um aufholen zu können.

Ein Patient im Rhein-Valley Hospital bezahlt 50 Kenianische Schillung für eine Beratung. Falls ein Labortest nötig ist, erhöht sich der Betrag je nach Art des Tests auf bis 150 Ksh. Ist ein Patient arm und kann sich die Kosten des Arzneimittels nicht leisten, informieren die Mitarbeiter das Management darüber. Denn es gilt, eine Reihe von Faktoren zu bestätigen, bevor der Verzicht auf Rechnungsstellung erklärt wird.

Für Medikamente stellt das Spital zwischen 20 und 100 Ksh in Rechnung. Der Betrag ist abhängig von der Art des verschriebenen Medikamentes. Eine Behandlung mit Antibiotika ist teurer als die mit einem Blutdruck senkenden Mittel.

Der Einsatz von Technologie stellt eine grosse Herausforderung für die Mitarbeiter im kenianischen Gesundheitswesen dar. Viele ältere Mitrbeiter sind nicht mit der Technologie vertraut und haben Mühe, sie richtig einzusetzen. Die kenianische Regierung schult ihre Mitarbeiter im Gesundheitswesen intensiv. Nach wie vor besteht diesbezüglich aber ein grosser Bedarf.

Es gibt also ein wenig Änderungen, aber in diesem Fall müssen sie mehr tun. Bisher werden Berichte lediglich für die Behandlung von Malaria elektronisch erfasst. Es ist geplant, die auf HIV, Diabetes und Krebs auszudehnen. Die Regierung stuft diese Krankheiten als Naturkatastrophe ein.

Um einen guten Job zu machen, werden wir hierfür künftig ein Laptop oder Tablet einsetzen müssen.

Nur ein geringer Anteil der kenianischen Bevölkerung verfügt über eine Krankenversicherung. Es stehen nur unzureichende Versicherungsleistungen zur Verfügung. Das betrifft besonders arme Menschen und weniger die Reichen oder Beamte.

Tags: Untagged
Hits: 66 Continue reading →
0 votes
18
Jun

Kampf dem Sahara-Staub

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Mein Name ist Andrew Kwoba Makokha. Ich bin 62 Jahre alt und Vater von acht Kinder. Vor fünf Jahren bekam ich die Chance, als Gärtner im Rhein-Valley Hospital zu arbeiten. Die Arbeitet bereitet mir viel Freude und ich vermöchte viel zu lernen.

Als Gärtner habe ich alle Hände voll zu tun. Denn die Geschäftsleitung des Spitals fordert von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass wir stets ordentlich und sauber arbeiten.

Die staubigen Winde erschweren unsere Arbeit jedoch erheblich. Sobald wir die von den Bäumen abgefallenen Blätter zusammengefegt haben, verwirbeln sie oft erneut. Auch haben wir häufig mit dem feinen Staub zu kämfen, den der Wind aus der Sahara zu uns trägt. Von Zeit zu Zeit sieht man kaum etwas und wir bringen die Sandablagerungen kaum unter Kontrolle.

Trotzdem bereitet mir die Arbeit hier im Krankenhaus grosse Freude. Ich habe auch in meinem Alter noch sehr viel lernen können. Der Direktor bringt uns sehr viel bei. Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre mit dem Team zusammenarbeiten kann. Mit dem verdienten Geld kann ich meine Familie zu Hause ernähren

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Geschäftsführung herzlich bedanken.

Tags: Untagged
Hits: 114 Continue reading →
0 votes
18
Jun

Unbehandelte Entzündung macht OP nötig

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Der folgende Beitrag enthält die Fallstudie eines 78 Jahre alen Mannes. Er lebt in Kasambara, ist Farmer und wurde am 2. Januar mit Problemen an der Harnröhre im Rhein-Valley Hospital vorstellig.

Der Mann hatte Schwierigkeiten, Wasser zu lassen und klagte über Genitalausfluss. Als Vorgeschichte gab er an, dass er drei Montate zuvor erfahren hatte, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden. Eine Ultraschalluntersucheng ergab, dass die Blasenwand verdickt war. Im Labor stellte man mittels Urinanalyde fest, dass die Zahl der Leukozyten und Protoeine starkt erhöht war und sich Eiter gebildet hatte. Die Krankheit war nicht adäquat behandelt worden

Nach der Aufnahme ins Rhein-Valley Hospital wurde der Patient mit Antibiotika und Analgetika behandelt. Weiter riet man ihm, sich einer Operation zu unterziehen In der Zwischenzeit sollte der Katheter alle zwei Wochen gewechselt werden.

Der Arzt diagnostizierte eine Striktur. Das ist ist eine Narbenbildung in oder um die Harnröhre, die den Durchgang verengt oder blockiert, durch den der Urin aus der Blase strömt. Die Verengung resultiert aus Entzündungen, Infektionen oder Verletzungen und ist bei Frauen häufiger. Bei Männern tritt die Narbenbildung irgendwo zwischen der Blase und der Penisspitze auf.

Das grösste Risiko einer Striktur ist das Alter. Zur Verhütung sollte eine Infektion frühzeitig behandelt werden, um eine Harnröhrenverengung zu vermeiden. Mittels eines Screenings wird die Harnröhrenstruktur untersucht und eine Behandlung eingeleitet. Dadurch werden Komplikationen, wei

Hydronephrose, Erektionsstörung, Harnwegsinfektion, Prostatitis, Harnverhaltung und Nierenversagen vermieden.

Tags: Untagged
Hits: 45 Continue reading →
0 votes
09
Feb

Kwaheri heisst: auf Wiedersehen

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

abschied

Am Freitag, 8. Februar, nahmen an die 200 Gäste Abschied von Stephan Holderegger. Der Vorstand des Rhein-Valley Hospitals hatte zur Gedenkfeier in den «Sonnen»-Saal in Altstätten eingeladen. Das Nachrichtenportal rheintaler.ch berichtete über den Anlass unter dem Titel: «Kwaheri heisst: auf Wiedersehen»

Tags: Untagged
Hits: 402 Continue reading →
0 votes
08
Feb

Gedenkfeier für Stephan Holderegger

Posted by Administrator
Administrator
Administrator has not set their biography yet
User is currently offline
in Presse News
Am Freitag, 8. Februar, nahmen Wegbegleiter und Angehörige in „Sonnen“-Saal Abschied von Stephan Holderegger. Er war am 2. Januar nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Zur Gedenkfeier des Intitianten des Rhein-Valley Hospitals hatte der Vorstand des gleichnamigen Vereins eingeladen. An die 200 Gäste würdigten den Verstorbenen und sein Lebenswerk.
Tags: Untagged
Hits: 750 Continue reading →
0 votes
07
Feb

Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

Tags: Untagged
Hits: 432 Continue reading →
0 votes
07
Feb

Beschneidung gegen Aids

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Die Beschneidung von Männern gilt laut WHO als Aids-Prävention. Das Rhein-Valley Hospital führt regelmässig Operationen zur Entfernung der Vorhaut durch. Einerseits senkt dies bei den Patienten das Risiko einer HIV-Infektion. Andererseits nutzt das medizinische Personal die Behandlung, um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie eine Übertragung des Virus vermieden werden kann. Dies zeigt das Beispiel von Kilonzo und Kevin.

Lassen sich Männer beschneiden, sinkt ihr Risiko, sich mit dem HIV-Virus oder einer anderen Geschlechtskrankheit zu infizieren. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO bewirkt die Entfernung beider Vorhautblätter bei heterosexuellen Männern eine Verringerung des Risikos um bis zu 60 Prozent. Die WHO empfiehlt deshalb, in Afrika die Beschneidung als eine Präventionsmassnahme zu berücksichtigen.

Kilonzo und Kevin sind 16 und 27 Jahre alt und wohnen in Kasambara. Beide Männer sind geistig beeinträchtigt und darauf angewiesen, sich selbst zu versorgen. Damit sie dazu in der Lage sind, müssen sie täglich mehrere Herausforderungen meistern: Sie benötigen Lebensmittel, Kleidung, eine Unterkunft und auf ihre Körperhygiene achten.

Kürzlich waren Kilonzo und Kevin Patienten im Rhein-Valley Hospital und wurden beschnitten. Nach der Operation pflegten die medizinischen Mitarbeiter die beiden und unterstützten sie in mehrfacher Hinsicht – physisch, sozial und wirtschaftlich. Zum Beispiel lernten die Männer, dass sie auf saubere Kleidung achten müssen. Denn nur wer keine mit Kot verschmierte Kleidung trägt, kann Teil einer Gemeinschaft sein.

Die Beschneidung von Kilonzo und Kevin war daher ein wichtiger und bedeutender Impuls für die Prävention von HIV-Infektionen und die Prävalenz (Messwert der Krankheitshäufigkeit) in der Bevölkerung. Neben der medizinischen Behandlung wurden die Männer in grundlegenden Kompetenzen geschult, damit sie möglichst unabhängig leben können.

Weiter besteht die Möglichkeit, die Patienten mit einer Selbsthilfegruppe in Kontakt zu bringen, sie zu ermutigen, eine Partnerschaft mit Interessengruppen einzugehen oder Familienmitglieder und religiöse Vereinigungen anzuhalten, sich um diese Menschen kümmern.

Tags: Untagged
Hits: 438 Continue reading →
0 votes
06
Feb

Meistens fehlt eine Krankenversicherung

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Ephantus Njoroge Njambi ist 22 Jahre alt. Im Rhein-Valley Hospital arbeitet er in der Verwaltung, bereitet die Auszahlung von Gehältern, Versicherungen, Steuern und Renten vor. Mit Mama Matata bespricht er sich, sobald Patienten es nicht vermögen, ihre Behandlung zu bezahlen.

Jeden Tag hat Ephantus Njoroge Njambi mit Geld zu tun. Im Rhein-Valley Spital erlebt er es immer wieder, welche Not damit verbunden ist, wenn ein Patient seine medizinische Behandlung nicht bezahlen kann. Auch deshalb ist er glücklich, im Spital angestellt zu sein, ein regelmässiges Einkommen zu haben und seine Fähigkeiten im Management einzusetzen respektive zu erweitern. «Ich kann mit verschiedenen Arten von Menschen, Herausforderungen und Erfahrungen interagieren», sagt der PR-Praktiker. Er kommuniziert sowohl intern mit den Spitalmitarbeitern, als auch extern mit den Patienten.

Ephantus Njoroge Njambi arbeitete in seinem Büro, als eine 35-Jährige weinend zu ihm kam. Die Frau war verzweifelt. Sie hatte starke Schmerzen und eine geschwollene Brust. Sie befürchtete, an Krebs erkrankt zu sein. Aber es fehlte ihr das nötige Geld, um teure Röntgenaufnahmen machen zu lassen. Mama Matata (Spitalleiterin Ruth Schäfer) half der Patienten bei der Begleichung der Rechnungen. Den Verwaltungsmitarbeiter und das medizinische Personal wies sie an, den Patienten den Nutzen einer Krankenversicherung zu erklären.

Die medizinischen Leistungen, die das Rhein-Valley Hospital erbringen kann, sind begrenzt und eine Behandlung im Regierungsspital ist teuer. Nur wer eine Krankenversicherung hat, vermag es, seine Rechnung zu bezahlen.

Ephantus Njoroge Njambi dankt dem Verein Rhein-Valley Hospital für die Unterstützung, die er den Menschen in Kasambara-Gilgil bietet. Dies bezieht er einerseits auf die medizinische Grundversorgung. Andererseits sieht er einen grossen Nutzen für medizinische Nachwuchskräfte in der Umgebung. Unterstützt durch das Rhein-Valley Hospital erhalten sie das Gefühl, eine wichtige Substanz der Gesellschaft zu sein.

Das Rheintal und die Gönner des Spitals bezeichnet der Verwaltungsangestellte als eine wichtige Säule der Öffentlichkeit von Kasambara.

Tags: Untagged
Hits: 309 Continue reading →
0 votes
06
Feb

Brunnenwasser beugt Ruhr vor

Posted by Monika
Monika
Monika hat noch keine Informationen über sich angegeben
User is currently offline
in Presse News

Die Schweiz erlebt wieder einmal einen kalten Winter. Im Rheintal steigen die Temperaturen derzeit nicht über den Gefrierpunkt. Nachts sinkt das Thermometer fast in den zweistelligen Minusbereich. Verschneite Berge und Glatteis auf den Gehwegen mögen uns vergessen lassen, dass es in Kenia gerade sehr heiss ist. In Kasambara-Gilgil herrschen zurzeit 30 Grad im Schatten.

Unsere Bilder zeigen, welche Last es bei diesen Temperaturen sein kann, Wasser zu bekommen. Denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass der Bevölkerung sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. In der Umgebung des Rhein-Valley Hospital ist Ruhr ausgebrochen, weil die Menschen unsauberes Wasser getrunken haben.

 

Die bakterielle Entzündung des Dickdarms verursacht Durchfall und bildet oft eine Grundlage für Parasiten oder Viren. Wer an Ruhr erkrankt, kann später unter Entzündungen an Augen, Gelenken oder der Harnröhre leiden.

 

In dieser Trockenheit ist es für die Menschen daher ein Segen, dass sie sauberes Trinkwasser aus dem Brunnen des Rhein-Valley Hospitals beziehen können. Das Angebot wird rege genutzt. Vor allem Frauen kommen mit grossen Kanistern, um ihre Ration Trinkwasser zur Familie zu tragen.

 

Manchen dient ein Esel als Lastenträger.

Tags: Untagged
Hits: 304 Continue reading →
0 votes



Rhein-Valley - Hospital of Hope

S5 Box