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07
Feb

Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs

Posted by Monika
Monika
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in Presse News

Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs sind in Kenia auf dem Vormarsch. Das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospital hat für eine Klientin deshalb eine Fallstudie über Brustkrebs erstellt. Die Patientin ist 52 Jahre alt, arbeitet als Farmerin und lebt in einem Camp für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die 52-jährige Magrate ist eine im Rhein-Valley Hospital bekannte Patientin. Sie leidet an Bluthochdruck und nimmt blutdrucksenkende Medikamente. Sie lebt in einem Lager für Vertriebene im Bezirk Nakuru.

Die Frau fühlte sich gut bis zum 20 Oktober 2018. Seinerzeit spürte sie in ihrer linken Brust Schmerzen. Darauf wurde sie ins Rhein-Valley Hospital eingeliefert und untersucht. Sie hatte keine Vorgeschichte in Bezug auf Operationen oder Bluttransfusionen. Sie konsumierte keine Drogen und litt unter keiner Nahrungsmittelallergie. Ihre Vitalzeichen waren unauffällig.

Damit sie eine Mammographie von ihrer Brust machen lassen konnte, schickte sie der Arzt sie ins Nakuru County Referral Hospital. Der Befund rechtfertigte, weitere Untersuchungen. In derselben Einrichtung führte man eine Gewebebiopsie durch. Sie zeigte ein lobuläres Karzinom in situ (Wucherung neoplastischer Zellen in den Läppchen der Brustdrüse). Folglich wurde der Magrate die Brust amputiert.

Anschliessend gab man ihr folgende Medikamente: ein Breitspektrum-Antibiotikum als Prophylaxe gegen Infektionen während des Krankenhausaufenthalts. Paracetamol zur Schmerzlinderung, und Wirkstoffe zur Kontrolle des Blutdrucks.

Allgemeines zu Krebs und Brustkrebs

Krebs entsteht, wenn Veränderungen, Mutationen in Genen stattfinden, die das Zellwachstum regulieren. Die Mutationen bewirken, dass die Zellen sich auf unkontrollierte chaotische Weise teilen und vermehren. Brustkrebs entwickelt sich in den Brustzellen. Typischerweise bildet sich der Krebs entweder in den Läppchen oder den Gängen der Brust. Lobulen sind Drüsen, die Milch produzieren, und Kanäle sind Wege, die die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Krebs kann auch im Fettgewebe der Brust auftreten.

Laut den Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention ist Brustkrebs die häufigste Form bei Frauen. Weltweit waren im Jahr 2015 etwa 2,1 Mio. Menschen betroffen. Auf Brustkrebs entfielen 5 Prozent aller Malignome (bösartige Tumore) in Kenia. Nur noch die zweitgrösste Zahl an Krebserkrankungen entfällt auf den Gebärmutterhals. Schätzungsweise 40`000 neue Fälle und 28`000 Todesfälle treten jedes Jahr auf und machen Krebs zur dritthäufigsten Todesursache.

Folgende Arten des Brustkrebses gibt es: Ductales Karzinom in situ – nicht invasiver Zustand; Lobularcarcinoma in situ – Krebs wächst in milchproduzierenden Drüsen; Invasives duktales Karzinomkarzinom, das in der Nähe von Gewebe ausserhalb des Milchkanals eintritt; Invasives lobuläres Karzinom – Ausbreitung in nahe gelegenem Gewebe und Organen.

Risikofaktoren sind: zunehmendes Alter; Alkoholkonsum; dichtes Brustgewebe; Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffe; genetisch bedingte Mutationen; frühe Menstruation – vor dem zwölften Lebensjahr; Geburt m höheren Alter; Hormontherapie; späte Wechseljahre; nie schwanger sein; die individuelle Familiengeschichte.

Anzeichen und Symptome sind: Brustklumpen; Brustschmerzen; Rote Pilledhaut über der Brust; Schwellung der Brust; Brustwarzenausfluss (auch blutiger) ausser Muttermilch; umgekehrte Brustwarzen; Klumpen unter dem Arm.

Dieognesemethoden sind: Mammographie – wenn anomale Bereiche gesehen werden, ist ein zusätzlicher Test erforderlich; Ultraschall – erstellt ein Bild des Gewebes tief in der Brust; Biopsie – verdächtiges Gewebe wird zur Untersuchung genommen.

Brustkrebs wird behandelt: Chirurgisch: Lumpektomie –verdächtige oder krebsartige Stellen werden entfernt; Mastektomie – die gesamte Brust wird entfernt; Sentine-Knoten-Biopsie – einige Lymphknoten (in der Achselhöhle) werden entfernt. Mittels Radiotherapie: Krebszellen werden abgetötet. Mittels Chemotherapie: Medikamente töten Krebszellen ab. Die Methode wird mit anderen Behandlungen (besonders Operationen) kombiniert. Hormon-Therapie – Der Körper wird daran gehindert, Hormone zu produzieren, die das Wachstum von Krebszellen stimulieren.

Brustkrebs versucht man zu verhindern durch: einen gesunden Lebenstil; regelmässiges Selbstabstasten der Brust, regelmässiges Screening; bei 40-44 Jahre alten Frauen, optional einmal jährlich eine Mammographie; bei 45-54 Jahre altenFrauen wird eine jährliche Mammographie empfohlen; Frauen, die 55 Jahre alt sind und älter, sollten eine Mammographie alle 1-2 Jahre machen lassen. Bei einem besonders hohen Risiko kann die Brust vorsorglich abgenommen werden.

Die Überlebensrate der Brust bei Frauen betrug im Jahr 2008, wenn sie früh erkannt wurde, 90,6 Prozent.

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