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15
Nov

Blanca: "Das Spital hat mich überzeugt"

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
Ruth Schäfer (Mama Matata)
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in Mama Matata Blog

Ich habe anfangs November 09 das Rhein Valley Hospital in Kasambara besucht. Okay, ich gebs zu: Ich bin ich Sachen «Hilfsprojekte» immer ein wenig skeptisch. Kein Franken wird jemals aus meinem Hosensack heraus fliessen, bevor ich ein Projekt mit eigenen Augen gesehen habe. Ich habe schon viel zu viel gehört und gesehen. Daher bin ich Ruth Schäfers Einladung gerne gefolgt. Ich war sowieso gerade im Rift Valley. Zuerst war es nicht einmal sicher, ob wir mit dem Wagen das Spital erreichen würden. Es hatte ENDLICH angefangen zu regnen. Aber Ruth wagte es dann doch, und fuhr mit mir die langen Wege zum Rhein Valley Hospital hoch.

Das Spital in Kasambara hat mich überzeugt. Hier wird gearbeitet, und zwar mit vollem Einsatz und Herzblut. Der Chefarzt hat mich mit Stolz durch das Gebäude geführt. «Ich bin so glücklich, dass die Schweizer uns mit ihren Spenden dieses Spital ermöglichen. Ich bin so froh, dass wir dadurch auch ganz arme Menschen richtig behandeln können. Es ist eine Gnade.» Er freut sich darüber, dass er jetzt auch eine Aids-Station hat. «Wir gehen auch in die Dörfer und klären die Menschen über Aids auf. Das ist auch wichtig.» Der Chefarzt hat natürlich noch viele Wünsche. «Wir bräuchten noch Geräte für die neue Aids-Station», erklärt er zum Beispiel. Ich freue mich, dass ich nur einheimisches Personal sehe. Sie scheinen sich mit ihrem Arbeitsplatz verbunden zu fühlen. Alles ist blitzsauber, auch die Umgebung einladend gepflegt. Ruth Schäfer ist eine kleine, starke Frau, der es gelingt, alles zu überwachen und zu begleiten. Oft braucht sie dazu mehr als ihren Charme. Ich bewundere sie für ihre Arbeit. Es gelingt ihr auch, die Menschen arbeiten zu lassen, selbstständig werden zu lassen. Das ist auch sehr wichtig. Ich danke jedem, der dieses Spital-Projekt unterstützt. Mich hat es überzeugt.
-Blanca Imboden, Piper-Buchautorin

Blanca Imboden - Ein Stück Schweizer Gesundheit in Kenia
Ruth Schäfer ist eine kleine, starke Frau, der es gelingt, alles zu überwachen und zu begleiten. Oft braucht sie dazu mehr als ihren Charme. Ich bewundere sie für ihre Arbeit. Es gelingt ihr auch, die Menschen arbeiten zu lassen, selbstständig werden zu lassen. Das ist auch sehr wichtig.
Ich danke jedem, der dieses Spital-Projekt unterstützt. Mich hat es überzeugt.
Blanca Imboden, Piper-Buchautorin, www.blancaimboden.ch
Datum 15.11.2009 Dateigröße 100.14 KB Download 1973

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14
Nov

Das Sterben gehört zum Leben

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Das Sterben gehört zum Leben. So auch im Rhein - Valley Hospital. Letzte Woche starb eine ältere Frau, die im Hospital in der Pflege war. Die Familie von der Frau wurde während des Krieges letztes Jahr von der Heimat vertrieben und sie fanden Schutz im Rhein – Valley Hospital Camp. Sie mussten ohne die ohnehin wenigen Habseligkeiten flüchten und besitzen heute nichts mehr.


Das ganze Rhein – Valley Team sorgte sich liebevoll um die halbseitig gelähmte Frau bis zu ihrem Tod. Zweimal pro Woche besuchte Wanjara, der Arzt, sie zuhause um ihren zu hohen Blutdruck und Diabetes zu kontrollieren. Nach dem Tod wurde sie im Leichenhaus Nakuru aufbewahrt, bis die Familie das Geld für die Beerdigung beisammen hatte. Ohne die Hilfe von Mama Matata wäre die Frau noch heute dort. Ruth besorgte einen Sarg und die nötigen Totenkleider für die Frau. Aber auch für den Ehemann und die Tochter kaufte man die notwendigen Trauerkleider ein, denn die alten Schuhe hatten Löcher und kaum Sohlen. Die einzige Hose und Hemd waren zerrissen. Nachdem alles besorgt war konnte die Frau Ende Woche zu Grabe getragen werden. Die Toten kehren immer in den Geburtsort zurück.

Sie wurde ausserhalb von Molo, zweieinhalb Autostunden vom Spital entfernt zur Ruhe gebracht. Das ganze Dorf war bei der Beerdigung dabei. Es wurde gesungen, getanzt und viel geredet. Die Familie war überglücklich, dass die Frau und Mutter in aller Ehre und traditionsgemäss an ihren Geburtsort zurückgebracht werden konnte. Die neuen Kleider und Schuhe werden sie auch in Zukunft gut gebrauchen können. Mit intakten Sohlen läuft man schon besser und Kleider ohne Löcher geben mehr Wärme...
-Taimi Huber

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08
Nov

Mama Matata im Schweizer Fernsehen

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Am Donnerstag, 12. November 2009 um 22.20 Uhr wird «Zwischen Himmel und Hölle» mit einem Interview mit Ruth Schäfer auf SF1 ausgestrahlt. Untenstehend ist eie Kopie des Artikels in der Rheintalischen Volkszeitung darüber. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Talk im Internet unter www.sf.tv oder als Podcast anzuschauen.

Ruth Schäfer im Schweizer Fernsehen bei Kurt Aeschbacher

Aeschbacher vom 12.11.2009

Ruth Schäfer leitet mitten im Chaos von Kenia ein kleines Schweizer Spital. Stammeskriege, Dürre, Hungersnot oder Korruption – egal, welche Schwierigkeiten und Widrigkeiten auf sie zukommen, Mama Matata – wie die Appenzellerin in Afrika genannt wird – gibt nie auf. Ihr medizinisches Team behandelt jährlich Abertausende von Hilfesuchenden. Zudem versorgt Ruth Schäfer täglich Hunderte von Vertriebenen mit Nahrungsmitteln.

Datum 12.11.2009 Dateigröße 0 B Download 2285
Rheintalische Volkszeitung - Ruth Schäfer ist zu Besuch bei Kurt Aeschbacher
Die Rheintalerin Ruth Schäfer leitet das Rhein- Valley-Hospital in Kenia. Kurt Aeschbacher hat sie als Gesprächspartnerin in seine Sendung eingeladen. Am Donnerstag, 12. November, um 22.20 Uhr wird «Zwischen Himmel und Hölle» auf SF1 ausgestrahlt.
Datum 12.11.2009 Dateigröße 931.13 KB Download 1753

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03
Nov

Andrang trotz grossem Regen

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Seit mehreren Tagen regnet es in Strömen doch die Mütter erschienen trotzdem zahlreich zum wöchentlichen Termintag für die Babys. Während Kennedy die einen wiegt, werden - bevor die Babys das Zimmer verlassen - noch die Schluckimpfungen durchgeführt. Wie am Schnürchen arbeitete das medizinische Team Hand in Hand, sodass die Mütter so schnell wie möglich wieder nach Hause gehen konnten, bevor der grosse Regen kam. Seit einigen Tagen hatten wir beim Spital in Kasambara erhebliche Regengüsse und der Weg wurde fast eine Qual für die jungen Mütter. Melanie sagte mir sogar dass sie heute fast zweimal so lange gehabt hätte wie sonst. Der Weg war so schlüpfrig das sie nur mühsam den Berg runter kam. Auch Nyagah, unser Sekretär, meinte, dass gestern beim nach Hause gehen einen Schritt voraus und zwei zurück ging. So lange riefen sie nach Regen und jetzt wo er da ist, sind viele Orte überschwemmt worden, der Boden gleihte in kurzer Zeit einer Eisbahn. Sogar wir hatten Mühe mit unseren Auto ins Spital hoch zu kommen. Immer wieder rutschte mein Landrover von einer Seite auf die andere. Für jemanden der gerne Achterbahn fährt wäre das ein freudiges Erlebnis, doch für uns leider auch ein grosses Risiko und ich selber bin immer froh wenn wir heil den Berg herunter kommen... -Mama Matata

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29
Sep

Noteinsatz für Nancy

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Nancy das kleine Mädchen wurde mit einem Asthma-Anfall ins Hospital gebracht. Sie musste sofort an Sauerstoff angeschlossen werden und unser Arzt gab ihr die notwendigen Medikamente. Nach kurzer Zeit ging es dem Mädchen schon viel besser, sie erholte sich schnell. Nancy die man kaum im riesigen Bett findet schaut schon wieder ganz frech umher und sie lächelt sobald man mit ihr spricht. Sie ist wirklich ein aufgeschlossenes winziges Mäuschen, ganz genau beobachtet sie alles. Ihre junge Mama - etwas scheu - sitzt den ganzen Tag auf dem Bettrand und hütet es. Sie wagt sich kaum sich von der Stelle zu rühren und als sie die Windeln waschen wollte, fragte sie sogar unsere Putzfrau Ann ob sie nicht Zeit hätte einen Augenblick auf Nancy aufzupassen. Dies ist natürlich bei uns kein Thema - unsere Putzfrauen haben sogar grosse Freude daran, auch solche Arbeiten zu verrichten.

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17
Sep

Hemoglobin-Maschine gespendet

Geschrieben von Ruth Schäfer (Mama Matata)
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Riesen-Überraschung! Die Firma HemoCue Kenya Ltd Nairobi spendete unserem Rhein-Valley Hospital eine Hemoglobin-Maschine. Sie ist die erste Firma von Kenya, die uns seit 2004 etwas spendet. Umso mehr freuten wir uns darüber, dass wir auch hier in Kenya Spender bekommen. Gerade zur rechten Zeit, denn vor zwei Tagen wurde unser Spital vom MOH (Minister für Gesundheit) als Aids Center ernannt. Unser Arzt war richtig stolz und mit einem lachenden Gesicht überbrachte er mir die neue freudige Botschaft.

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Rhein-Valley - Spital der Hoffnung

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